Seit heute liegt CAR&HIFI 4 am Kiosk mit dem zweiten und letzten Teil unseres Raspi-Projekts. Damit ist der Kleine komplett und mit dem Minicomputer und ein wenig Zubehör kann das Streamen losgehen.

Unser maßgeschneidertes Raspi-Betriebssystem kann hier kostenfrei geladen werden.

Edit2: Version V1.2 (21.6.2013)

Es gibt zwei Images, eines zur Benutzung des USB-Ports und eins zur Benutzung des HDMI-Ausgangs für den Umsetzer auf S/PDIF.

USB-Image Download

HDMI-Image Download

Die zip-Datei ist etwas größer als 2 GB, der Download kann also ein wenig dauern.

Edit 3: Version V1.3 (26.6.2013)

USB-Image V1.3

HDMI-Image V1.3

 

Die Stückliste:

# Raspberry Pi

# SD-Karte 4 GB

# USB-Festplatte für Musik

# USB-Hub zur Stromversorgung der Platte (falls nicht an der Platte vorhanden). Der USB-Hub wird seinerseits über USB versorgt

# WLAN-Stick mit Accesspoint-Funktion (zur Kompatibilität siehe Artikel im Heft)

# 2 Stück DC-DC-Konverter von 12 V auf 5 V (USB) zur Stromversorgung. 1 x für Raspi, 1 x für Festplatte/USB-Hub

# Spannungsteiler (Edit: R1 = 10k Ohm, R2 = 470 Ohm) für die Einschaltung per Remoteleitung

# Umsetzer zur Generierung eines digitalen Audiosignals (S/PDIF) aus dem Raspi. Je nach Soundprozessor, der nachher drangehängt wird, kann auf optisch (Toslink) oder elektrisch (koax) adaptiert werden. Ausgangsseitig beim Raspi wird HDMI oder USB benutzt. Ein Beispiel ist ein Umsetzer von HDMI auf S/PDIF optisch. Der Markt bietet verschiedene Lösungen. 16 Bit/48 kHz reichen für CD-Qualität.

Was ist zu tun?

1. Betriebssystem runterladen und entpacken (kommt als .zip und muss hinterher die Datei RaspMinim_V … .img ergeben).

2. Image nach Anleitung im Heft auf die 4-GB-SD-Karte mounten.

3. Fürs Smartphone einen MPD-Client als App runterladen und installieren.

4. Remote-Kontakt zum Ein- und Ausschalten aufbauen und installieren. Edit: Dazu die angegebenen Pins an der GPIO-Schnittstelle des Raspi benutzen (siehe Bilder). Da der Raspi nur 5 Volt zum Einschalten verträgt, wird ein Spannungsteiler vorgeschaltet, damit Pin 7 nur 5 Volt statt der 12 Volt vom Auto bekommt.

Rechts oben auf der Platine findet sich die GPIO-Schnittstelle des Raspi. Es handelt sich um eine 26polige Pinleiste (senkrecht im Bild). Wir brauchen die dritte Reihe von oben, Pin 5 und Pin 6. Edit: Und die Pins 7 und 9.

 

Anschlussschema Edit: alt. Bitte das aktuelle Schema mit dem Taster benutzen.

 

 

Anschlussschema der Raspi-GPIO (Pinleiste) V1.3. Der Remotekontakt ist um einen Masseanschluss erweitert, Serienwiderstand ist 10k Ohm und kommt an die Pins 7 und 9. Wird der Remote ausgeschaltet, fährt der Raspi runter. Ist der Remote aktiv, wird der runtergefahrene Raspi mit dem Taster (nicht: Schalter! Pin 5 muss nur kurz auf Masse sein) wieder aufgeweckt.

5. Raspi mit SD-Karte, WLAN-Stick, S/PDIF-Adapter und erster 5V-USB-Stromversorgung verbinden. Den Prozessor anschließen.

6. Festplatte über USB-Hub an den Raspi anschließen. USB-Hub mittels zweiter 5V-USB-Stromversorgung mit Saft versorgen.

7. Das Smartphone mit dem Raspi-WLAN verbinden. Verbindung einrichten, wie im Heft beschrieben.

8. MPD-App starten und es kann losgehen.

Zum Betrieb der Festplatte empfehlen wir einen USB-Hub, der ein wenig mehr Strom liefert als der USB-Ausgang des Raspi. Wer nur einen USB-Stick (oder eventuell eine kleine Platte mit wenig Anlaufstrom) benutzen möchte, kann diesen natürlich direkt in die USB-Buchse am Raspi stecken.

Zum Schluss natürlich noch der übliche Hinweis: Aufbau, Installation und Benutzung geschieht vollkommen auf eigene Gefahr und Verantwortung. Wir übernehmen keinerlei Garantie für Funktion und keinerlei Haftung für entstehende Schäden an den Geräten oder am Fahrzeug.

 

Anschlussschema mit allen Komponenten. Edit: HDMI-Variante. Der Remotekontakt braucht Masse: V1.3:  Spannungsteiler sowohl am Raspi (GND-Pin9) als auch am Auto (Karrosserie/Minuspol) auf Masse legen. Für USB-Variante kommt der Switch statt an den HDMI-Ausgang des Raspi an den USB-Hub.